Suche nach der verlorenen Architektur

Ausgehend vom topografischen Plan von P. Birk wird die zu untersuchende Gesamtfläche in das lokale Meßnetz mit 10m² Arealen unterteilt. Diese werden zunächst im Maßstab 1:50 vom Team aufgenommen. Diese Plana werden dann in den nächsten Schritten weiterverarbeitet:
Zur Erstellung der Pläne von Kesikkaya-Ost wurden selbst erstellte Luftbilder mittels Bodenkontrollpunkten weitestmöglich entzerrt und georeferenziert. Gemeinsam mit den Kontrollpunkten konnte so auf höchst effizeinte Weise eine sehr detaillierte Karte der Felsenoberfläche erstellt werden. Die ebenfalls ansonsten wie alle anderen Plana auch weiterverarbeitet wurde.
Neben der reinen Planaufnahme wird die Oberflächenkeramik gesammelt und ausgewertet.
Sämtliche Werksteine und Bruchsteine mit Arbeitsspuren werden neben der in situ Doumentation in den Plänen nochmals als in allen erreichbaren Ansichten im Maßstab 1:20 aufgenommen
Schließlich wird mittels weiterer Luftbilder und herkömmlichen photographischen Aufnahmen eine zusätzliche Dokumentation vorgenommen.
Schließlich wird auf Basis von erstellten Karten der Versuch unternommen die mangels Stratigraphie sich überlagernden Mauern und die Felsabarbeitungn in Kontexte zueinander zu setzen und einzelne Strukturen heruaszufiltern.