Das DAI ist eine dem Auswärtigen Amt unterstellte Institution des Bundes. Es ist nicht nur Schirmherrin der Boğazköy-Expedition und Hauptfinanzier, sondern über das institutseigene Fachmagazin Archäologischer Anzeiger bietet es zugleich auch eine im Fach hoch angesehene Publikationsplattform. PD Dr. Andreas Schachner leitet im Auftrag des DAI das Projekt und ist erster Ansprechpartner zu allen Fragen rund um Ḫattuša.
Ohne die Grabung gäbe es diesen Survey gar nicht - normalerweise kommt erst die Begehung (aka Survey) und dann die Grabung. Vor gut 100 Jahren war das auch so. Doch der Blick auf die Ruine hat sich geändert und so ist ein zweiter intensiverer Survey mehr als nur genauer. Wir wohnen, leben und arbeiten vor Ort mit der Mannschaft der Grabung. Auch in der Ruine sind wir in vielerlei Hinsicht ein großes Team. Unsere Berichte werden mit dem Grabungsbericht von PD Dr. Andreas Schachner gemeinsam publiziert und es herrscht das ganze Jahr über ein reger Austausch.
Unser Institut, an dem das Team forscht, studiert und lehrt. Neben der engen Kooperation mit Dr. Andreas Schachner habil., dem Grabungsleiter von Ḫattuša, ist hier eine wichtige Säule für die Vor- und Nachbereitung. In der 2007′er Kampagne wurde wir auch vom Fachbereich 9, zu dem das IAPVAA gehört, finanziell unterstützt.
In der 2007′er Kampagne unterstützte uns die DOG freundlicherweise mit einem Beitrag zum Forschungsetat. Wir möchten hier unseren Dank aussprechen. Die DOG war bereits in den Anfangsjahren der deutschen Forschungen zu Ḫattuša involviert, vor unserem Survey-Projekt war die Förderung des Surveys im näheren Umland von Ḫattuša durch R. Czichon durch den Verein getragen worden.
Prof. Dr. Hartmut Wittenberg wird vor Ort Untersuchungen zum Wassermanagent durchführen. Da unsere Surveyflächen an Wasserleitungen bzw. Bachläufen lagen und demnächst ein solcher die Grundorientierung liefert wird hier eine enge und freundschaftliche Zusammenarbeit an der Tagesordnung sein.
Dr. Naki Akçar von der Universität Bern, Schweiz, seines Zeichens Geologe steht uns vor Ort in Fragen der Felsenbeschaffenheit zur Seite, soweit seine eigenen Projekte in Kooperation mit der Grabung es erlauben. So konnten wir unseren Horizont in diesem Bereich erweitern und haben einen anderen Blick auf Felsformationen und Felsabarbeitungen gewonnen.
GRASS Development Team. Geographic Resources Analysis Support System (GRASS) Software, http://grass.osgeo.org - Ohne ein leistungsfähiges und quelloffenes GIS wäre der Survey in dieser Form nicht umsetzbar gewesen. Daher sei an dieser Stelle auch den Entwicklern für Ihre großartige Arbeit gedankt. Als OpenSource-Software ist es kostenlos für den Survey.
Quantum GIS wird als Frontend für GRASS GIS genutzt und dient vor allem der Digitalisierung und dem individuellen Erstellen von Karten. Das Banner wurde mit Quantum GIS erstellt. Es ist ein alltägliches Werkzeug für die Dokumentation und Planung. Als OpenSource-Software ist es kostenlos für den Survey.
PostgreSQL ist die Objektrelationale Datenbank, die für den Survey genutzt wird. In PostgreSQL werden nicht nur die Geodaten gespeichert, sondern auch Systematiken für die Felsabarbeitungen organisiert, sowie durch SQL-Abfragen Zusammenhänge erfasst und die Daten gefiltert. Als OpenSource-Software ist es kostenlos für den Survey.
Mit 500 € Unterstützung für Luftaufnahmen in der Kampagne 2009 ist uns die Möglichkeit gegeben detaillierte archäologische Felsaufnahmen anzufertigen. Ein ganz großes Dankeschön an die Filiale Altenberge!








